Waldmeister – Galium odoratum

Autor: Christa Biebach
Maikraut, Herzkraut, Waldmandl (Bild von DerWeg auf Pixabay)   Pflanzenbeschreibung Der Waldmeister bildet großflächige Polster im lichten Halbschatten, wird ca. 15 cm hoch und hat mehrere Reihen quirlig angeordnete Blätter, oben sitzen zarte weiße Blüten. Besonders auffällig ist der Duft Der Waldmeister ist DAS Kräutlein der Walpurgisnacht! Der Waldmeister gehört zu den Labkräutern. Gesundheitliche Aspekte Anregend, herzstärkend, harntreibend, schweißtreibend, keimtötend, beruhigend und schlaffördernd. Das Cumarin hat leicht blutverdünnende Wirkung, Achtung bei Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen! Der Cumarinduft entfaltet sich nach ca. 12 Stunden Trocknungszeit! Der Waldmeister wird meistens vor der Blüte geerntet, mit oder nach der Blüte ist der Cumaringeha...

VOGELMIERE - Stellaria media

Autor: Christa Biebach
Bild von jhenning auf Pixabay Schon ganz früh im Jahr erfreut uns die Vogelmiere mit ihrem frischen Grün und kraftvollen Vitaminen und Mineralien!  Jetzt ist sie bei uns üppig in jedem Garten. Sie gehört in jeden Salat, aber auch als Öl oder Salbe ist sie hilfreich bei Juckreiz und Ekzemen. Die Vogelmiere bildet lockere, stark verzweigte Rasen, die Stiele sind einseitig behaart (Irokesenfrisur). Blättchen sattgrün, oval und zugespitzt, die Vogelmiere riecht nach jungen Maiskolben oder grünen Erbsen. Die Vogelmiere kann das ganze Jahr geerntet werden. Die Blüten sind sternförmig, klein und weiß. Sie wächst fast überall, besonders auf humusreichen feuchten Boden. Vogelmiere enthält viele Vitamin- und Mineralstoffe. Vitamin C und Carotin, Phosphor, Magnesium, Kupfer, Kalium, Saponi...

Gänseblümchen

Autor: Christa Biebach
Gänseblümchen (Bellis perenis) “Ewig schön”, dies ist die deutsche Übersetzung des lateinischen Namens vom Gänseblümchen. Unermüdlich bringt diese Pflanze fast das ganze Jahr hinweg ihre kleinen Blütenköpfe hervor. Gänseblümchen gehören zu den wenigen Blumen, welche auch häufigem Rasenmähen trotzen und immer wieder neue Blütenköpfe bilden. Anwendungen Innerlich reinigt diese Pflanze das Blut und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen. Statt die hübschen Blüten mit dem Rasenmäher abzumähen, können wir sie ernten und einfach aufessen. Diese gesunde Blume mit viel Vitamin C, Magnesium, Eisen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Heilende Anwendungen Im Gänseblümchen sahen die Menschen früher viele magische Kräfte. Für die Kelten war sie eine Hüterin des einfachen Volkes, in de...

Essbare Wildkräuter im März zur Stärkung des Immunsystems

Autor: Christa Biebach
Die Sonne gewinnt im März an Kraft, und sobald der Frost nachlässt, sprießen überall heilsame, schmackhafte Wildkräuter. Jetzt ist genau die richtige Zeit für eine Frühjahrskur mit frisch gesammelten Wildpflanzen, Blättern und Knospen. Im März findet die Kräuterhexe reichlich das Schabbockskraut an den Rändern eines Baches. Es enthält viel Vitamin-C und beugt somit Erkältungsinfekten vor. Es schmeckt würzig und eignet sich hervorragend als Zutat für Salate und grüne Smoothies. Wichtig: Scharbockskraut ist nur vor der Blüte genießbar, weil ab diesem Zeitpunkt der Gehalt an leicht giftigem Protoanemoin ansteigt. Auch sollte man eine Dosis von einer Handvoll pro Tag nicht überschreiten. Im Wald findet sei dichte grüne Teppiche aus Bärlauch. Bärlauch ist nicht nur köstlich, er besitzt...