Essbare Wildkräuter im März zur Stärkung des Immunsystems

Autorin: Christa Biebach

Veröffentlicht am: 15. März 2021

Die Sonne gewinnt im März an Kraft, und sobald der Frost nachlässt, sprießen überall heilsame, schmackhafte Wildkräuter. Jetzt ist genau die richtige Zeit für eine Frühjahrskur mit frisch gesammelten Wildpflanzen, Blättern und Knospen.

Im März findet die Kräuterhexe reichlich das Schabbockskraut an den Rändern eines Baches. Es enthält viel Vitamin-C und beugt somit Erkältungsinfekten vor. Es schmeckt würzig und eignet sich hervorragend als Zutat für Salate und grüne Smoothies. Wichtig: Scharbockskraut ist nur vor der Blüte genießbar, weil ab diesem Zeitpunkt der Gehalt an leicht giftigem Protoanemoin ansteigt. Auch sollte man eine Dosis von einer Handvoll pro Tag nicht überschreiten.

Im Wald findet sei dichte grüne Teppiche aus Bärlauch.

Bärlauch ist nicht nur köstlich, er besitzt eine stark blutreinigende Wirkung.

Er besitzt antibiotische Stoffe die besonders bei Darmerkrankungen nützlich sind.

Eine Bärlauchsuppe ist in der Hexenküche ein echter Hit. Kleingeschnitten und als Pesto eingelegt ist es lange haltbar und schmeckt im Salat oder über Nudeln einfach köstlich nach Knoblauch, ohne dass man danach Knoblauchgeruch ausdünstet.

Beim Sammeln von wildem Bärlauch ist es wichtig, ihn von giftigen Doppelgängern wie beispielsweise dem Maiglöckchen unterscheiden zu können. Den Bärlauch erkennt die Kräuterfrau am Knoblauchgeruch, wenn sie die Blätter zwischen den Fingern zerreibt.

Das Lungenkraut gehört ebenfalls zu den Frühblühern. Es hat kleine rosa- und lilafarbene Blüten und stark behaarte, raue Blätter mit weißen Flecken. Wie der Name schon sagt, ist das Lungenkraut ein Heilmittel für die Lunge und unterstützt zum Beispiel in Form eines heilkräftigen Tees die Genesung nach einem Husten. Die Blätter gibt die Kräuterhexe in den Salat oder bereitet sie wie Spinat zu.

In Christas Kräuterküche finden die Blüten in einer Kräuterbutter oder in leckerem Frühlingsquark Verwendung.

Der im Wald zu findende Sauerklee ergänzt den Frühlingsquark mit seinem zitronenartigen, saurem Geschmack. Er ist Vitamin-C-reich und hat eine lange Saison und kann bis in den November hinein geerntet werden.  .
Wichtig: Da Sauerklee Oxalsäure enthält, sollte er nicht in zu großen Mengen und nicht täglich verzehrt werden.

Darüber hinaus findet die Kräuterhexe Christa im Frühjahr auch viele andere Kräuter welche jetzt im Frühjahr besonders frisch und mit ihrer immunstärkenden Kraft zur Verfügung stehen: Ehrenpreis, Vogelmiere, Gänseblümchen, Gundermann, Nelkenwurzblätter, Labkraut und Taubnessel sind einige heimische Geschenke für unsere Gesundheit-


Die Kräuterhexe erzählt die wichtigsten Regeln:

„Ich sammle ausschließlich solche Pflanzen und Pflanzenteile, die ich genau kenne.
Ich ernte nie mehr als ein Drittel der Kräuter oder Früchte an einem Platz oder von einer Pflanze. Schließlich möchte ich im nächsten Jahr wieder etwas sammeln können. Ich bedanke mich bei dem Geist der Pflanze für seine Gabe. Ich wähle solche Orte zum Sammeln aus, bei denen ich sicher sein kann, dass sie nicht übermäßig mit Rückständen von Abgasen oder aus der Landwirtschaft verunreinigt sind.

Mein Hund Tonja ist hier mein wichtigster Mitarbeiter. An den Stellen an denen sie schnüffelt und markiert sammle ich besser nicht.“

Ich biete Wildkräuterführungen in Bad Nauheim und Usingen an.

Auch komme ich gerne in dein Reich und wir schauen in deinen Garten nach Kräutern und Heilpflanzen. Viele Pflanzen hast du bisher vielleicht ungeliebt

als Unkraut bezeichnet ohne von ihrer Bedeutung für deine Gesundheit zu ahnen.

In Zukunft bereichern sie vielleicht deinen Speiseplan. und du trinkst dein

 „ Unkraut „ als neuen schmackhaften Kräutertee und stärkst dabei so ganz nebenbei das Immunsystem.

Kontakt: Tel: 0170 /88 77321

www.heilpraxis-biebach.de